Ankerleinen mit Bleieinlage oder Kettenvorlauf

Eine Ankerleine ist die flexible Verbindung zwischen deinem Boot und dem Anker. Sie sorgt dafür, dass dein Boot bei Wind, Strömung oder Wellen sicher am Ankerplatz bleibt. Je nach Bootsgröße, Einsatzgebiet und Ankersituation gibt es unterschiedliche Ankerleinen: klassische Ankerleinen, Ankerleinen mit Bleieinlage und Ankerleinen mit Kettenvorlauf. Jede Variante hat ihre Stärken – wir versuchen dir hier mal eine erste Einordnung zu geben - bitte beachte dabei, dass die Auswahl und Nutzung der Ankerleine immer in deiner eigenen Verantwortung liegt :-).

Klassische Ankerleinen

Die klassische Ankerleine besteht aus robustem Tauwerk, meist Polyester oder Nylon. Sie ist leicht, flexibel und einfach zu handhaben. Du kannst sie ideal bei kleineren Booten oder kurzen Ankermanövern einsetzen.

Tipps für den Einsatz:

  • Achte darauf, dass die Länge mindestens das 5– bis 7‑fache der Wassertiefe beträgt.
  • Die Elastizität hilft, Schläge durch Wind und Wellen abzufedern.
  • Eignet sich sowohl für den Bug- als auch für den Heckanker.

Ankerleinen mit Bleieinlage

Ankerleinen mit Bleieinlage haben im unteren Teil ein eingebautes Gewicht, das die Leine schneller auf den Grund bringt und den Zugwinkel auf den Anker verbessert. Sie sind besonders praktisch, wenn du keinen Kettenvorlauf einsetzen möchtest, aber dennoch mehr Stabilität wünschst.

Wann verwenden:

  • Mittelgroße Boote
  • Längere Ankerzeiten
  • Leichte bis mittlere Wetterbedingungen

Vorteile:

  • Bessere Haltekraft als klassische Leine
  • Weniger Schläge auf das Boot
  • Einfacher zu handhaben als reine Kette

Ankerleinen mit Kettenvorlauf

Die Kombination aus Leine und Kette vereint die Vorteile beider Welten: Die Kette am unteren Ende schützt vor Abrieb und sorgt für einen flacheren Zugwinkel, während die Leine die Bewegungen des Bootes abfedert.

Wann verwenden:

  • Größere Boote ab ca. 1,5 Tonnen
  • Rauere Bedingungen
  • Längere Liegezeiten

Tipps:

  • Kettenvorlauf typischerweise 3–6 Meter
  • Sichert den Ankerhalt und schützt die Leine vor Verschleiß

Empfehlung:

  • Wähle die Leinenstärke passend zum Bootsgewicht.
  • Vermeide Knoten, sie verringern die Bruchlast einer Leine um bis zu ca. 70 % der ursprünglichen Bruchlast.
  • Achte auf hochwertige Spleiße und Kauschen am Leinenende – bei einem Spleiß gehen nur ca. 10–20 % der Bruchlast verloren.
  • Plane die Länge so, dass dein Zugwinkel flach bleibt, um den Anker optimal zu setzen.
Eine Ankerleine ist die flexible Verbindung zwischen deinem Boot und dem Anker. Sie sorgt dafür, dass dein Boot bei Wind, Strömung oder Wellen sicher am Ankerplatz bleibt. Je nach Bootsgröße,... mehr erfahren »
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Ankerleinen mit Bleieinlage oder Kettenvorlauf

Eine Ankerleine ist die flexible Verbindung zwischen deinem Boot und dem Anker. Sie sorgt dafür, dass dein Boot bei Wind, Strömung oder Wellen sicher am Ankerplatz bleibt. Je nach Bootsgröße, Einsatzgebiet und Ankersituation gibt es unterschiedliche Ankerleinen: klassische Ankerleinen, Ankerleinen mit Bleieinlage und Ankerleinen mit Kettenvorlauf. Jede Variante hat ihre Stärken – wir versuchen dir hier mal eine erste Einordnung zu geben - bitte beachte dabei, dass die Auswahl und Nutzung der Ankerleine immer in deiner eigenen Verantwortung liegt :-).

Klassische Ankerleinen

Die klassische Ankerleine besteht aus robustem Tauwerk, meist Polyester oder Nylon. Sie ist leicht, flexibel und einfach zu handhaben. Du kannst sie ideal bei kleineren Booten oder kurzen Ankermanövern einsetzen.

Tipps für den Einsatz:

  • Achte darauf, dass die Länge mindestens das 5– bis 7‑fache der Wassertiefe beträgt.
  • Die Elastizität hilft, Schläge durch Wind und Wellen abzufedern.
  • Eignet sich sowohl für den Bug- als auch für den Heckanker.

Ankerleinen mit Bleieinlage

Ankerleinen mit Bleieinlage haben im unteren Teil ein eingebautes Gewicht, das die Leine schneller auf den Grund bringt und den Zugwinkel auf den Anker verbessert. Sie sind besonders praktisch, wenn du keinen Kettenvorlauf einsetzen möchtest, aber dennoch mehr Stabilität wünschst.

Wann verwenden:

  • Mittelgroße Boote
  • Längere Ankerzeiten
  • Leichte bis mittlere Wetterbedingungen

Vorteile:

  • Bessere Haltekraft als klassische Leine
  • Weniger Schläge auf das Boot
  • Einfacher zu handhaben als reine Kette

Ankerleinen mit Kettenvorlauf

Die Kombination aus Leine und Kette vereint die Vorteile beider Welten: Die Kette am unteren Ende schützt vor Abrieb und sorgt für einen flacheren Zugwinkel, während die Leine die Bewegungen des Bootes abfedert.

Wann verwenden:

  • Größere Boote ab ca. 1,5 Tonnen
  • Rauere Bedingungen
  • Längere Liegezeiten

Tipps:

  • Kettenvorlauf typischerweise 3–6 Meter
  • Sichert den Ankerhalt und schützt die Leine vor Verschleiß

Empfehlung:

  • Wähle die Leinenstärke passend zum Bootsgewicht.
  • Vermeide Knoten, sie verringern die Bruchlast einer Leine um bis zu ca. 70 % der ursprünglichen Bruchlast.
  • Achte auf hochwertige Spleiße und Kauschen am Leinenende – bei einem Spleiß gehen nur ca. 10–20 % der Bruchlast verloren.
  • Plane die Länge so, dass dein Zugwinkel flach bleibt, um den Anker optimal zu setzen.
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