Hier findest Du Ankerleinen und Ankerleinen-Zubehör.
Eine Ankerleine ist die flexible Verbindung zwischen deinem Boot und dem Anker. Sie sorgt dafür, dass dein Boot bei Wind, Strömung oder Wellen sicher am Ankerplatz bleibt. Je nach Bootsgröße, Einsatzgebiet und Ankersituation gibt es unterschiedliche Ankerleinen: klassische Ankerleinen, Ankerleinen mit Bleieinlage und Ankerleinen mit Kettenvorlauf. Jede Variante hat ihre Stärken – wir versuchen dir hier mal eine erste Einordnung zu geben - bitte beachte dabei, dass die Auswahl und Nutzung der Ankerleine immer in deiner eigenen Verantwortung liegt :-).
Klassische Ankerleinen
Die klassische Ankerleine besteht aus robustem aber dennoch elastischem Tauwerk, meist Polyester oder Nylon. Sie ist leicht, flexibel und einfach zu handhaben. Du kannst sie ideal bei kleineren Booten oder kurzen Ankermanövern einsetzen.
Wann verwenden:
- Auf kleinen Booten bis ca. 7 Meter: Schlauchboote, Ruderboote, kleine Motorboote, Angelboote, Jollen - typische "Trailer-Boote"
- Für Badestopps, kurze Ankerzeiten
Tipps:
- Achte darauf, dass die Länge mindestens das 5– bis 7‑fache der Wassertiefe beträgt.
- Wähle Leinen mit 10 - 12 mm Durchmesser.
Ankerleinen mit Bleieinlage
Ankerleinen mit Bleieinlage haben im unteren Teil ein eingebautes Gewicht, das die Leine schneller auf den Grund bringt und den Zugwinkel auf den Anker verbessert. Sie sind besonders praktisch, wenn du keinen Kettenvorlauf einsetzen möchtest, aber dennoch mehr Stabilität wünschst. Haben eine bessere Haltekraft als eine klassische Ankerleine und sind in der Handhabung einfacher als eine reine Kette.
Wann verwenden:
- Auf mittelgroßen Booten bis ca. 10 Meter
- Längere Ankerzeiten
- Leichte bis mittlere Wetterbedingungen
- Als Heckankerleine
Tipps:
- Minimale Länge, 5 - 7-fache der Wassertiefe
- Wähle eine Leinendurchmesser von 12 - 14 mm
Ankerleinen mit Kettenvorlauf
Die Kombination aus Leine und Kette vereint die Vorteile beider Welten: Die Kette am unteren Ende schützt vor Abrieb und sorgt für einen flacheren Zugwinkel, während die Leine die Bewegungen des Bootes abfedert.
Wann verwenden:
- Größere Boote ab ca. 10 Metern
- Rauere Bedingungen
- Längere Liegezeiten
- Als Heckankerleine
Tipps:
- Kettenvorlauf typischerweise 3–6 Meter
- Sichert den Ankerhalt und schützt die Leine vor Verschleiß
Empfehlung:
- Wähle die Leinenstärke passend zum Bootsgewicht.
- bis ca. 2t = 12 mm, 4t = 14 mm, 7t = 16 mm (Robline Yachttauwerk und Kitelinen 10/2025)
- Vermeide Knoten, sie verringern die Bruchlast einer Leine um bis zu ca. 70 % der ursprünglichen Bruchlast.
- Achte auf hochwertige Spleiße und Kauschen am Leinenende – bei einem Spleiß gehen nur ca. 10–20 % der Bruchlast verloren.
- Plane die Länge so, dass dein Zugwinkel flach bleibt, um den Anker optimal zu setzen.
Hier findest Du Ankerleinen und Ankerleinen-Zubehör. Eine Ankerleine ist die flexible Verbindung zwischen deinem Boot und dem Anker. Sie sorgt dafür, dass dein Boot bei Wind, Strömung oder...
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Hier findest Du Ankerleinen und Ankerleinen-Zubehör.
Eine Ankerleine ist die flexible Verbindung zwischen deinem Boot und dem Anker. Sie sorgt dafür, dass dein Boot bei Wind, Strömung oder Wellen sicher am Ankerplatz bleibt. Je nach Bootsgröße, Einsatzgebiet und Ankersituation gibt es unterschiedliche Ankerleinen: klassische Ankerleinen, Ankerleinen mit Bleieinlage und Ankerleinen mit Kettenvorlauf. Jede Variante hat ihre Stärken – wir versuchen dir hier mal eine erste Einordnung zu geben - bitte beachte dabei, dass die Auswahl und Nutzung der Ankerleine immer in deiner eigenen Verantwortung liegt :-).
Klassische Ankerleinen
Die klassische Ankerleine besteht aus robustem aber dennoch elastischem Tauwerk, meist Polyester oder Nylon. Sie ist leicht, flexibel und einfach zu handhaben. Du kannst sie ideal bei kleineren Booten oder kurzen Ankermanövern einsetzen.
Wann verwenden:
- Auf kleinen Booten bis ca. 7 Meter: Schlauchboote, Ruderboote, kleine Motorboote, Angelboote, Jollen - typische "Trailer-Boote"
- Für Badestopps, kurze Ankerzeiten
Tipps:
- Achte darauf, dass die Länge mindestens das 5– bis 7‑fache der Wassertiefe beträgt.
- Wähle Leinen mit 10 - 12 mm Durchmesser.
Ankerleinen mit Bleieinlage
Ankerleinen mit Bleieinlage haben im unteren Teil ein eingebautes Gewicht, das die Leine schneller auf den Grund bringt und den Zugwinkel auf den Anker verbessert. Sie sind besonders praktisch, wenn du keinen Kettenvorlauf einsetzen möchtest, aber dennoch mehr Stabilität wünschst. Haben eine bessere Haltekraft als eine klassische Ankerleine und sind in der Handhabung einfacher als eine reine Kette.
Wann verwenden:
- Auf mittelgroßen Booten bis ca. 10 Meter
- Längere Ankerzeiten
- Leichte bis mittlere Wetterbedingungen
- Als Heckankerleine
Tipps:
- Minimale Länge, 5 - 7-fache der Wassertiefe
- Wähle eine Leinendurchmesser von 12 - 14 mm
Ankerleinen mit Kettenvorlauf
Die Kombination aus Leine und Kette vereint die Vorteile beider Welten: Die Kette am unteren Ende schützt vor Abrieb und sorgt für einen flacheren Zugwinkel, während die Leine die Bewegungen des Bootes abfedert.
Wann verwenden:
- Größere Boote ab ca. 10 Metern
- Rauere Bedingungen
- Längere Liegezeiten
- Als Heckankerleine
Tipps:
- Kettenvorlauf typischerweise 3–6 Meter
- Sichert den Ankerhalt und schützt die Leine vor Verschleiß
Empfehlung:
- Wähle die Leinenstärke passend zum Bootsgewicht.
- bis ca. 2t = 12 mm, 4t = 14 mm, 7t = 16 mm (Robline Yachttauwerk und Kitelinen 10/2025)
- Vermeide Knoten, sie verringern die Bruchlast einer Leine um bis zu ca. 70 % der ursprünglichen Bruchlast.
- Achte auf hochwertige Spleiße und Kauschen am Leinenende – bei einem Spleiß gehen nur ca. 10–20 % der Bruchlast verloren.
- Plane die Länge so, dass dein Zugwinkel flach bleibt, um den Anker optimal zu setzen.